Der Fall einer Sonne
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Der Weg des Herzes

Liebe? Warum ist sie ein so schwer zu fassender Begriff? Ich fasse ihn ganz kurz zusammen: Sehnsucht.

Wir sehnen uns nach Dingen, die wir nicht leicht erreichen, aber uns erreichbar erscheinen. Alles Andere endet in Resignation oder Langeweile. Doch verursacht eine Zerstörte Liebe, eine missbrauchte Sehnsucht eine tiefe Narbe. Eine Narbe, die dich eigentlich davor warnen soll, erneut ein derartiges Wagnis einzugehen. Eine Narbe, die für ein ungutes Gefühl in deiner Magengend sorgt. Sie sollen dich nur vor schlimmeren bewahren.

Menschen sagen, dass die Wunden von der Zeit heilen. Das ist nur teilweise wahr. Denn ein Mensch kann sein ganzes Leben lang warten und seine Wunden werden niemals heilen. Es gibt nur eine Zeit im Leben, in der Wunden zu heilen vermögen. Die Zeit, in der du dir über die Absichten deines Gegenübers völlig klar bist, es aber noch nicht zu einem Gespräch über eure geminsame Zukunft kam. In der Kennenlernphase, in der du merkst, sobald sie mit einem Anderen auch nur redet, du eifersüchtigt wirst. In solchen Zeiten lebt und heilt dein Herz.

Mir ist eine solche zeit nicht vergönnt. Direkt jetzt wirft man mich erneut in das kalte Wasser. Es ist ja nicht so, dass nicht schon einige Frauen Interesse gezeigt hätten, es ist nur, dass ich wohl sehr wählerisch bin.

In solchen Situation gibt es nur drei Möglichkeiten:

1. Du entsagst jeglichen Risiken und machst ihr klar, dass es nichts wird. Damiit ist jeder Erfolg allerdings unmöglich.

2. Du gehst dirket auf sie ein und ignorierst deine Zweifel und erhoffst das Beste. Nach spätestens 3 Monaten widert dich deine Freundin an und du würdest lieber auf dem Boden als neben ihr schlafen.

3. Du wartest und schaust wie es sich entwickelt mit der Gefahr, dass sie wer Anderes findet.

Ich will nun von 1tens auf 3tens umsatteln. Keine leichte Aufgabe, aber wohl das Einzige, was mein krankes Herz vermag zu heilen.

7.10.07 03:05


Mondsichel

Und er scheint erneut am Himmelszelt. Der Mond. Nun ist dies nichts Ungewöhnliches. Schon tausende Poeten vor mir haben über eben jene silbrig glänzende Kugel berichtet. Für mich ist sie ein Symbol. Ein Symbol, wie alles nur ein Symbol ist.

Hinter den Menschen in Ihrer Umgebung steckt letzteinendes nicht mehr als ein Symbol. Sie sind die Repräsentanten eines Schachfeldes auf welchem du Spieler und Figur zugleich bist.

Doch gibt da einige Symbole in meiner Vergangenheit, die mehr als nur Warnsingale oder Hinweise waren. Sie haben mich gebrandmarkt. Sie schnitten tief in meine Seele und nahmen einen Teil mit ihr. Die Grausamste unter ihnen war sie, Luna.

Oh mein Gott, ich höre mich wie bei einer dieser typischen Liebeskummerselbsthilfegruppen an. Jedoch vermute ich, dass den meisten unter Ihnen das Problem bekannt ist. Man fühlt so stark für Jemanden, bis er Teil von Ihnen selbst wurde. Geht er dann aus Ihrem Leben, wie auch immer, reißt er einen Teil aus Ihnen heraus und nimmt ihn mit sich.

Ich sollte vollkommen ausgelöscht werden. Man wollte mich innerlich völlig zerstören. Mich für Verbrechen bestrafen, derer ich mich nicht schuldig gemacht habe, deren Vorstellung die sache für den Ankläger aber einfacher machten.

Das Ergebnis ist ein gebrochener Geist, ein Künstler, eine weitere verletzte Seele unter Tausenden auf diesem Planeten, der sein Schicksal als viel zu wichtig erachtet, um einzusehen dass es nur eines unter vielen ist.

Wir nehmen unser Schicksal ohnehin um einiges zu ernst. Sind wir nicht nur kleine, unbedeutende Zahnräder, die leicht ersetzbar wären? Im Endeffekt verändern selbst unsere größten Probleme oftmals kaum mehr als 3 Personen. Und doch nehmen wir sie so wichtig. Es ist das Gefühl des Schmerzes, welches uns zu dieser Einstellung drängt. Es ist ein ästhetisches Gefühl. Von uns wird im Inneren unseres Selbst verlangt sich schlecht zu fühlen und geben wir diesem Drängen nach, so entladen sich die angestauten Gefühle in einer Welle aus Hass, Zorn, Trauer, Neid und Verletztheit. Es ist grausam und befreiend zugleich. Nicht erstrebenswert und doch anbetungswürdig.

Sie werden mich wahrscheinlich für krank halten. Ich würde es an ihrer Stelle tun. Aber sicherlich nehme ich mich auch hier wiederrum zu wichtig.

Soviel zum heutigen Tage.

Eine gute Nacht noch.

6.10.07 04:59


Weltentanz

Die Dinge auf diesem Planeten liegen nicht so einfach, wie wir sie gerne hätten. Wir betrachten die Dinge immer nur oberflächlich aus Angst die Tiefe würde uns zerfressen, unser Leben umkrempeln, vielleicht sogar etwas hervorrufen, dass wir niemals hätten erfahren wollen. Wir wollen das Schlafende schlafen lassen, der Illusion zur Liebe.

Wir empfinden unsere eigenen Probleme aber trotz der fehlenden Erfassung ihrer Komplexität als schwerwiegend und weltverändernd. Doch was sind sie meistens? Sie verändern zumeist nichteinmal mehr als 3 Menschen. 3 von Milliarden. Was ist es also?

Es ist das Gefühl. Der brennende, süße Schmerz in unserem Herzen. Wir wollen ihn Auskosten bevor er vergeht. Wir treiben unsere Probleme auf die Spitze der Katastrophenskala um sie nur noch intensiver zu fühlen. Um zu leben.

Leben bedeutet Schmerz. So oft man diese Aussage auch schon von vielen anderen gehört hat, so ist sie doch wahr, auch wenn die meisten nicht wissen, was sie dort sagen. Das Gefühl des Glücks ist eher plumper Natur. Es hat nicht den Tiefgang des Schmerzes. Dafür ist es seltener. Es stellt eine Art Motor dar. Ein Motor, der uns antreibt weiterzumachen.

Doch diese Vorstellung ist nicht zwangsläufig notwendig. Bewahre deine Illusionen und du entgehst dieser Betrachtungsweise. Du entgehst der tödlichen Erkenntnis. Du entgehst dem dauerenden Nachdenken über deine Welt und dein Leben. Du lebst besser. Aber du wirst niemals Künstler...

4.10.07 14:39





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